NÖAAB: LAbg. Bgm. Karl Bader: 4285 Arbeitnehmer im Bezirk profitieren von Pendler-Maßnahmen-Paket

Im Bild: LAbg. Bgm. Karl Bader gemeinsam mit NÖAAB-Obmann LH-Stv. Wolfgang Sobotka, LR Barbara Schwarz, NÖAAB Obfrau aus Eschenau Birgit Hobl u. Bgm. Herbert Schrittwieser aus Lilienfeld

550.177 Euro fließen nach Lilienfeld

„In nur wenigen Monaten konnten die Arbeitnehmervertreter in der Volkspartei NÖ, im Rahmen einer bundesweiten Kampagne, eine Reform der Pendler-Pauschale durchsetzen. Der Pendler-Euro, eine kilometergenaue Direktförderung kommt, alle Pendlerinnen und Pendler bekommen mehr Förderung. Verbesserungen gibt es zudem für Kleinverdiener und Teilzeitkräfte. Insgesamt profitieren rund 4300 Arbeitnehmer im Bezirk. Das bedeutet: Von 150 Mio. Euro zusätzlichen Mittel bundesweit, bekommen die Pendlerinnen und Pendler im Bezirk rd. 550.000 Euro“, freut sich NÖAAB Bezirksobmann Karl Bader über das Ergebnis. Das Pendler-Maßnahmenpaket wurde bereits im Ministerrat beschlossen, der Parlamentsbeschluss folgt im März. Die zusätzlichen Fördergelder für die Pendler werden rückwirkend mit 1. Jänner ausbezahlt. 

 

Bader erklärt: „Künftig wird zusätzlich zu den bestehenden Steuerfreibeträgen ein Pendler-Euro eingeführt. Pro gefahrenem Tages-Kilometer erhalten Bezieher der großen und kleinen Pendlerpauschale einen Euro mehr pro Jahr - und zwar direkt ausbezahlt. Beispielsweise gibt es für 60 km Fahrstrecke vom Arbeits- zum Wohnort und wieder retour 60 Euro mehr Förderung pro Jahr. Eine Deckelung nach oben gibt es nicht, wer also 100 km in die Arbeit und wieder zurück fährt, bekommt 100 Euro. Ebenfalls erhöht wird der Pendlerzuschlag für Teilzeitkräfte. Sie bekamen bisher, weil sie keine Lohnsteuer zahlen, bis zu 141 Euro, ab 2013 sind es 290 Euro. Bei uns im Bezirk betrifft das rund 440 Arbeitnehmer“.

 

Eine deutliche Verbesserung soll es, so Bader, für Wochenpendler geben: Bisher konnten diese erst ab elf Pendel-Tagen Anspruch auf die Förder-Mittel erheben, das ist gefallen. „Künftig bekommen schon jene, die einmal in der Woche pendeln, eine Förderung und zwar ein Drittel der Pendlerpauschale. Wer zweimal pendelt, bekommt zwei Drittel und ab drei Mal hat man Anspruch auf die volle Pauschale“, erklärt Bader. Auch für Öffi-Nutzer unter 20 Kilometern gibt es künftig eine Förderung: Das sogenannte "Jobticket" können Arbeitgeber auf freiwilliger Basis ausstellen - etwa eine Jahreskarte für die Arbeitnehmer. Der Vorteil: Dieser Betrag ist von Lohnsteuer und Sozialversicherung befreit.