„Der NÖ Arbeitnehmerbund war die erste politische Organisation, die sich einstimmig hinter die Wehrpflicht gestellt hat. Noch vor Bekanntgabe einer Volksbefragung haben wir kräftig für die Wehrpflicht Stimmung gemacht. Jetzt bereiten wir uns auf den Endspurt vor, es geht vor allem um Unentschlossene bzw. darum die Menschen zur Stimmabgabe zu motivieren. Denn auch wenn viele ein klares Ergebnis in NÖ erwarten, bundesweit wird es eine ganz knappe Entscheidung“, weiß NÖAAB-Bezirksobmann-Stvtr. Christine Besser. Die Bezirksobmann-Stellvertreterin führt die drei zentralen Argumente an: „Im Katastrophenfall geht es um Mannstärke. Für das Berufsheer wird sich niemand finden, das haben die Pilotprojekte gezeigt. 110 Pionier-Soldaten wurden gesucht, 150.000 Leute wurden dafür angeschrieben, weniger al 90 hat man zusammengebracht. Das zweite Argument, der Zivildienst: Vom Krankentransport bis hin zum Kinderheim - Zivildiener sind aus der gesundheitlichen und sozialen Versorgung nicht mehr weg zu denken. Wie sollen Arbeitslose, die im Schnitt nur 3 Monate arbeitslos sind, diese Aufgabe ernsthaft bewältigen. Zum Dritten geht es um das Bundesheer selbst. Spanien, Großbritannien oder auch die USA rekrutieren sogar Vorbestrafte und Ausländer um ihre Reihen zu füllen – soweit darf es nicht kommen.“ Besser verweist auf die breite Unterstützung aller politischen Parteien im Bezirk: „Außerhalb von Wien gibt es auch in der SPÖ mehr Wehrpflicht-Befürworter als Gegner. Hier geht es nicht um rot gegen schwarz, hier geht es um einen Eckpfeiler unsere Gesellschaft“.
Wehrpflicht-Volksbefragung: Arbeitnehmervertreter bereiten sich auf Endspurt vor
Besser: Erwarten klares Ergebnis in NÖ aber knappe Entscheidung bundesweit
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